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Wahrnehmung

Archiv vom Oktober, 2011

Wahrnehmungen des Terrors – Wolfgang Geier – NEU & KEI

31.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

Neue wahrnehmungen Auktionen auf eBay:

Gottes Wahrnehmungen
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Wahrnehmungen des Terrors - Wolfgang Geier
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Angebotsende: Samstag Mär-03-2012 10:52:48 CET
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Aggression und Gewalt im Amateurfußball - Wahrnehmungen
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Wahrnehmungen und Wahrnehmungsphänomene im Agenda-Setting-Prozess - Inga Huck
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RT @Hamtydamti: „Ihre Wahrnehmung ist gestört.“ „Wie? Dann bin ich also gar nicht einsam, haltlos, ungeliebt und depressiv?“ „Doch! Das kommt noch hinzu.“

29.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

RT @Hamtydamti: „Ihre Wahrnehmung ist gestört.“ „Wie? Dann bin ich also gar nicht einsam, haltlos, ungeliebt und depressiv?“ „Doch! Das kommt noch hinzu.“ – von favstar50_de (DE Favstar.fm 50★’s)

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Schöne Wahrnehmungen Photos

28.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

Gute wahrnehmungen Photos:

Hlynur Hallsson “tungur – zungen – tongues”
wahrnehmungen

Bild von theatertraumbaum
Hlynur Hallsson "tungur – zungen – tongues" Kunstprojekt

Datum: 18 September 2010 bis – 31 Oktober 2010
Zeit: 17:00 Uhr
Projektleitung: Gerd Kivelitz, 1. Vorsitzender. Im Rahmen von Ruhr2010 ist der Kunstverein Bochumer Kulturrat e.V. an dem Gemeinschaftsprojekt von 14 Kunstvereinen und -institutionen "GrenzGebietRuhr" beteiligt. Der isländische Künstler Hlynur Hallsson beschäftigt sich unter dem Titel "tungur – zungen – tongues" mit Grenzbereichen von Sprache / Kommunikation. Dabei formuliert er in Interviews vor der Kamera dialogische Situationen, in denen alltägliche Handlungen und Wahrnehmungen ins Zentrum rücken. In dieser Auseinandersetzung kommen Vorstellungen von "Grenzen", wie sie durch Denken und Sprache errichtet werden, zum Vorschein. Die jeweiligen Gesprächspartner entstammen unterschiedlichen soziokulturellen Milieus, die sich in Sprache und Empfindung verbalisieren. Es wird deutlich, dass bei jeder sprachlichen Äußerung häufig ein Rest an nicht Übersetzbarem, nicht Verstehbarem bleibt. Die Ergebnisse werden in Videoarbeiten, Textslogans, Postkarten und fotografischen Textarbeiten umgesetzt. In der Galerie des Kunstvereins entsteht eine Art Projektraum, der in gestalt einer Rauminstallation offene Eibnblicke in den Recherche- und Gestaltungsprozess vermittelt und den Betrachter einbezieht. Parallel hierzu werden die mehrsprachigen Videos und Textslogans an öffentlichen Orten und Gebäuden der Stadt ausgestellt.
Projektleiter: Gerd Kivelitz, 1. Vorsitzender
Kurator: Dr. Christoph Kivelitz
Wissenschaftliche Assistenz: Carsten Roth, Kunsthistoriker
www.kulturrat-bochum.de/index.php?id=141

Hlynur Hallsson “tungur – zungen – tongues”
wahrnehmungen

Bild von theatertraumbaum
Hlynur Hallsson "tungur – zungen – tongues" Kunstprojekt

Datum: 18 September 2010 bis – 31 Oktober 2010
Zeit: 17:00 Uhr
Projektleitung: Gerd Kivelitz, 1. Vorsitzender. Im Rahmen von Ruhr2010 ist der Kunstverein Bochumer Kulturrat e.V. an dem Gemeinschaftsprojekt von 14 Kunstvereinen und -institutionen "GrenzGebietRuhr" beteiligt. Der isländische Künstler Hlynur Hallsson beschäftigt sich unter dem Titel "tungur – zungen – tongues" mit Grenzbereichen von Sprache / Kommunikation. Dabei formuliert er in Interviews vor der Kamera dialogische Situationen, in denen alltägliche Handlungen und Wahrnehmungen ins Zentrum rücken. In dieser Auseinandersetzung kommen Vorstellungen von "Grenzen", wie sie durch Denken und Sprache errichtet werden, zum Vorschein. Die jeweiligen Gesprächspartner entstammen unterschiedlichen soziokulturellen Milieus, die sich in Sprache und Empfindung verbalisieren. Es wird deutlich, dass bei jeder sprachlichen Äußerung häufig ein Rest an nicht Übersetzbarem, nicht Verstehbarem bleibt. Die Ergebnisse werden in Videoarbeiten, Textslogans, Postkarten und fotografischen Textarbeiten umgesetzt. In der Galerie des Kunstvereins entsteht eine Art Projektraum, der in gestalt einer Rauminstallation offene Eibnblicke in den Recherche- und Gestaltungsprozess vermittelt und den Betrachter einbezieht. Parallel hierzu werden die mehrsprachigen Videos und Textslogans an öffentlichen Orten und Gebäuden der Stadt ausgestellt.
Projektleiter: Gerd Kivelitz, 1. Vorsitzender
Kurator: Dr. Christoph Kivelitz
Wissenschaftliche Assistenz: Carsten Roth, Kunsthistoriker
www.kulturrat-bochum.de/index.php?id=141

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On a Sunday Morning in September

26.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | 378 Kommentare »

Einige tolle wahrnehmung Bilder:

On a Sunday Morning in September
wahrnehmung

Bild von h.koppdelaney
Walking the Dog
A pleasure I had for many years…

HKD

Zurück aus dem Nichts in den Alltag

Philosophische Spekulationen auf einem Spaziergang am Sonntagmorgen

Ich bin nicht der Hund?
Ein berechtigter Zweifel.

Alle Wege – auch dieser – führen zu dir. Aus dir heraus ergibt sich schließlich die Verehrung der Schöpfung, der Natur – auch des Hundes. Warum? Du erkennst, sie entspringt deinem innersten Wesen, welches Gott ist.
Für mich ist Gott der Wesenskern und mit diesem die Quelle des Bewusstseins und ihrer Projektionen.
Ich gehe mit dem Hund spazieren… einer Projektion?
Ein Wahrnehmendes (Bewusstsein) nimmt einen unablässigen Strom der Erscheinungen wahr, die aus ihm selbst heraus geboren werden. Diese Erscheinungen machen den Alltag (und auch die Träume) aus.
Jeden Augenblick treten Dinge in Erscheinung. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der, wenn er mit zahlreichen Schleiern verdeckt ist, als ein ganz normales Leben wahrgenommen wird: Sonntagmorgen ein Spaziergang mit dem Hund…
Werden die Schleier der Maya gelüftet, kommt die Ursache aller Erscheinungen immer näher auf dich zu.
Mein Ich hatte die Illusion der Suche oder des Wanderns auf einem Pilgerpfad, doch recht eigentlich entschleiert sich die Wahrheit dadurch, dass das Ich durch sie aus sich selbst heraus erhoben wird. Die Wahrheit ist wie ein Heißluftballon. Von oben ist der Überblick umfassender.
Ich kann von einem bestimmten Punkt der geistigen Entwicklung an einen Blick auf mein eigenes psychisches Strukturprogramm mit seinen typischen Beschränkungen werfen.
Der innere Beobachter erkennt, dass gerade eine bestimmte Software abläuft und bestimmte, mit Gefühlen verbundene Erfahrungen gemacht werden. Im Wachzustand und auch in luziden Träumen ist die Quelle aller Erscheinungen stets der eigene Geist.
Wohin verschwinden alle Dinge, die ich träume?
Da die Traumwelt mit all ihren Erscheinungen trotz der gefühlten Realität nicht materiell ist, geht nichts von den Objekten verloren wenn der Traum sich im Nichts auflöst. Setzt er sich fort, erscheint jedes Detail erneut ebenfalls wie aus dem Nichts.
Eigentlich mache ich jeden Morgen die Erfahrung, dass alle Erscheinungen auftauchen. Ich gehe wie selbstverständlich davon aus, dass ich während meiner Abwesenheit ein schlafender Körper war, doch das ist nur ein notwendiges Paradigma, das dadurch entstand, dass ich schlafende Personen während meines Wachseins (Klartraumes) sehe.
Das Paradigma der Trennung von Körper und Geist ist gewollt recht hartnäckig, denn die Anschauung der Welt durch ein dual arbeitendes Bewusstsein, ist Voraussetzung für das Leben. Der Hund ist nicht Ich. Das ist meine Wahrnehmung.
Zieht sich die duale Funktion zurück, kommt das Leben dem Einen näher. Trennung kann nicht aufrecht erhalten bleiben. Der Hund, das bin ich ebenso wie der Wald und der Weg.
Ein Klarträumer erkennt über die Möglichkeit der Beeinflussung des eigenen Traumes, dass er selbst aus der gleichen Quelle heraus generiert wird.
Träumen und Wachen… die Grenzen verschwimmen immer mehr, denn es sind künstliche Grenzen, die der Wesenskern erschafft, indem er sich zwingt, durch ein beschränktes Ego eine fremde und feindliche Welt zu erblicken. Doch heute nicht, denn heute ist Sonntag… Guten Morgen… :-)

HKD

Digital art – own rescources

HKD

Loki
wahrnehmung

Bild von Falkin/ asatruArt
Wanna play?
………………………………………….
Die Geschichte von Dragdim
bzw.: warum die Menschen ihre Götter und Gefühle verloren haben

… es war einmal vor garnicht langer Zeit – ein Planet namens Dragdim. Naja genaugenommen hieß der eigentlich Midgard bis es dann zu der Katastrophe gekommen war. Loki hatte mit den Menschen eine Wette abgeschlossen. Entweder, sie schafften es, einem Dämon ins Gesicht zu schauen und würden mit Reichtümern und Macht überhäuft, oder aber, wenn sie denn verlören.. nun, so gingen sie in den Besitz des Dämons über. Die Menschen – von jeher gierig und gefräßig, maßlos, gottlos und selbstüberheblich – ließen sich auf diesen Deal ein. Nun, so besprachen sie, wenn denn der Dämon vor ihnen stünde… dann würden sie ihn schon als geschlossene Armee bezwingen, immerhin hätte ja Deutschland auch Portugal im Viertelfinale und die Türken im Halbfinale 2008 besiegt. Und dem seltsamen Argument schlossen sich selbst die anwesenden Portugiesen und Türken an, denn es bestärkte sie alle in ihrem Wunschglauben und der Überzeugung, den Trickster Loki austricksen zu können. Aber Loki wär nicht Loki, wenn er nicht Loki wär – und als dann die Stunde der Wetteinlösung geschlagen hatte und sich alle in der Lichtung des Haines einfanden, um sich halbmondförmig um den Steinkreis herum zu setzen, da geschah erst einmal garnichts. Bedrückt saßen die Menschen im matten Mondlicht, doch als weiterhin nichts passierte, wurden sie unruhig und murrten bis denn endlich ein Motor das Nahen Lokis ankündigte.

Elegant lenkte er seinen schwarzen Bugatti inmitten auf den Heiligen Hain. Er lächelte in die Runde, zeigte entschuldigend auf seine sportiv-elegante Bekleidung, strich sich selbstgefällig durch das gegelte Haare und säuselte etwas von einem Golf-Match, welches die Verzögerung bedinge. In seiner typisch geschmeidigen beinahe weibisch anmutenden Art tänzelte er auf den großen, querliegenden Findlung inmitten des Steinkreises zu, ließ sich auf ihm nieder und entnahm einer silbernen, kleinen Schatulle eine Zigarette, die er sich mit einem Harley-Davidson-Zippo, welches er sicherlich Odin entwendet hatte, anzündete. Von der aufgeregten Blondine mit dem tiefen, hochgepushten Dekollete, die ihm überdreht laut kichernd einen Kelch mit edelstem 45er Mouton Rothschild reichte, nahm er keinerlei Notiz. An dem Kelch nippend, die Asche schnippend, blickte er mit langsamen Blick in die Runde wärend sich seiner schöner Mund zu einem häßlichen Lächeln verzog.

Einer von den jüngeren Männern, der Loki nur vom Hören-Sagen kannte und dem die allgemeine Aufmerksamkeit, welche die anwesenden Damen dem aalglatten Dandy entgegenbrachten, äußerst zuwider war, schnauzte aus dem Dunkel der hinteren Reihen, er wisse nicht, was das alberne Spektakel solle, im Fernsehen liefe ein Länderspiel und das empfände er spannender als einem Lackaffen beim Weintrinken zuzusehen. "Nun", sprach Loki, wärend seine linke Augenbraue in die Höhe hüpfte und seine Lippen sich zu einem höchst amüsierten Grinsen kräuselten: "Wie recht er hat, der junge Freund, wollen wir unsere Zeit nicht im Müßiggang vertrödeln" drückte die Zigarette auf dem Findling aus und seine Hose glattstreichend erhob er sich. Wärend er sich mit spitzen Fingern unsichtbare Fädchen von dem auf der linken Brustseite seines Pullovers angebrachten Shadow Creek-Golfclub Abzeichens zupfte, hantierten zwei schemenhafte Hünen am Kofferraum seines Wagens. Beide gemeinsam einen fast mannshohen verhüllten Gegenstand tragend traten sie zu Loki in die Mitte des Steinkreises, stellten den Gegenstand aufrecht und posierten sich die Arme verkreuzend, stoisch den Blick ins Nichts gewendet zur Rechten und zur Linken.

Wieder wurde unwilliges Gemurre laut, nur die Älteren zischten ängstliche "Pschts". Was indes den jungen Mann von vorhin nicht davon abbringen konnte selbstgefällig um sich zu blicken und offensichtlich alkoholisiert provozierend zu rufen "Und was gibt das jetzt? Die Enthüllung der Skulptur einer nackten Angela Merkel?" Sein dröhnendes Gelächter ging in betroffenen Schweigen unter, doch Loki bedachte ihm mit einem sanften Lächeln "Je nachdem…" antwortete er sehr freundlich und enthüllte mit einem Zug an einer Kordel einen Spiegel. Es war ehrlich gesagt kein besonders hübscher Spiegel. Nicht, dass er häßlich gewesen wäre, nein, das nicht, aber irgendwie hätte man von Loki ein anderes Kaliber erwartet. Irgendetwas stillvolles, ja antikes, oder zumindest etwas avantgardischtes. Aber nein, ein einfacher, schlichter Spiegel in einer einfachen, schlichten Silberumrandung, die sich bei genauerem Hinsehen als eine Folie entpuppte, die sich an einigen Stellen zudem bereits löste.

Die Spannung, die sich unübermerkbar fast bis ins Unerträgliche gesteigert hatte, als Loki zu der die Verhüllung haltendenSchnur griff, wollte nicht wirklich weichen. Ein Spiegel? Nicht mehr als ein Spiegel? Nein, diesem Frieden war nicht zu trauen.. und sicher nicht Loki, jenem gefallenen Engel, jenem apokalyptischen Reiter, jenem neidischen Günstling, der niemanden ein Glück gönnte, welches ihm nicht selber beschert… Nur ein Spiegel? Doch Loki lächelte freundlich, nippte erneut an seinem Mouton Rothschild, nickte auffordernd in die Runde: "Nun, wer mag der Erste sein?" und sein Blick suchte forschend im Dunklen jenen trunkenen Provokateur, der sich zu diesem gebotenen Profilierungsduell vor versammelter weiblicher Belegschaft nicht zweimal fordern ließ. Ein Klacken verkündete das Öffnen einer Bierdose und schon taumelte aus der Dunkelheit der hinteren Reihen ein durchaus gutaussehender junger Mann, Im Nahen leerte er die Bierdose in einem Zug, um sie achtlos fallen zu lassen. Zielstrebig und um eine aufrechte Haltung bemüht, schritt er an Loki vorbei, bedachte ihn mit einem kindischen, wie verächtlichen "Pah" und stellte sich die Hände in die Hüften stemmend vor den Spiegel. "Na Mister Oberbörsensupermacker, wo ist dein Dämon" höhnte er nun von seinem eigenen Mut angestachelt. Doch Loki – wieder lässig auf dem Findling sitzend, wies mit einer eleganten Bewegung auf den Spiegel: "Voila…". Ein wenig verunsichert war der junge Mann nun schon und blickte von dem Spiegel zu Loki, wieder zu dem Spiegel und konnte ein Stottern nicht verbergen, als er nachfragte "Ich soll in den Spiegel schauen?" Und Loki bestätigte gedehnt …: "Sil vous plait monsieur"…

…so schaute der junge Mann in den Spiegel und es schien als hielte die Welt den Atem an. Nun, die versammelte Menschenschaft tat es sicherlich, aber es war auch kein Rauschen der Blätter zu vernehmen, die sonst ewig zu der Melodie des Windes tanzten, selbst der Ruf des Käuzchens verstummte in der tosenden Stille – in der sich das ängstliche Klopfen aller Herzen zu dem Gesang einer einzigen, schrecklichen Trommel verband. Der junge Mann stand mit dem Rücken zu den Versammelten – doch – wie alle in ihren Schreckensvisionen assoziierten – began er nicht zu schreien, keinen Veitstanz, er hielt sich auch nicht die Hände vor das Gesicht, nein, er ließ nur leicht Kopf und Schultern hängen und verließ leise den Hain, um in den Wald zu entschwinden. Nun, so dachten einige, da wird er zur Besinnung gekommen sein, sich schämen, geschiet ihm recht und so mutig geworden traten sie nacheinander vor und verließen nacheinander die Lichtung Richtung Wald.

Als der letzte in den Wald verschwunden war, öffnete Loki seine Zigarettenschatulle und bot sie den beiden Hünen an, die bei näherem Hinsehen eine kaum zu übersehende Ähnlichkeit mit den Klitschko-Brüdern aufwiesen. Schweigend rauchten sie in stiller Eintracht ihre Zigaretten. Endlich lehnte sich Loki auf einem Arm zurück, ließ den Kopf weit in den Nacken fallen und schickte einige Rauchkringel hinauf zu den Sternen, deren Tränen sich unbemert in den einsetzenden Regen vermengten. Jovial schlug er mit beiden Händen den Männern zu seiner rechten und linken auf die Schultern: "Eigentlich, meine Freunde, eigentlich ist es doch eine Schande"… ihr tosendes Gelächter war bis in alle Neun Welten zu hören, es erschütterte das Sein bis in die letzte tektonische Pore. Das einsetzende Desaster wurde später in den Alten Schriften des kommenden Reiche Dragdims als Bugatti Loki geschildert. In der Überlieferung der Eiligen Schrift würde es irgendwann heißen, ein gewaltige Sintflut habe die Welt erschüttert, doch einige Lebewesen vom Heiligen Hain hätten sich in Lokis Bugatti flüchten und retten können … aber wie das nun mal so ist mit Geschichte – stets ein Konglomerat aus dem sehr schwachen Erinnerungsvermögen der Menschen und der Publicitystrategie der Macht beanspruchenden Herrscher…

Der in einer Baumkrone versteckt kauernde Gnom Rick Alber schaute kopfschüttelnd den drei Männern nach, wie sie lachend in den Bugatti stiegen und von dannen brausten. Nun, es kümmerte ihn nicht wirklich, was mit den Menschen geschah, dachte er, als er sich seine lange Pfeife stopfte und anzündete, aber ohne Menschen würde es deren Träume nicht mehr geben und ohne ihre Träume wäre es auch mit so Phantasiegestalten wie ihm und seinem Volk nicht mehr lange hin und deswegen beschloß er, zu handeln. Noch am selben Abend verschickte er eine e-mail an Thur Hrimsen. Er hatte den Isländer einst kennengelernt, als er im Internet ein Eistortenrezept ergooglen wollte und dabei in einem Eisriesen-Forum landete. Man muss nämlich wissen, dass Zwerge sehr gern und ja, das muss man ihnen lassen: auch wirklich gut kochen. Aber zurück zum Geschehen. Thur Hrimsen, der Administrator des Forums und Vorsitzender des Vereinigte Eisriesen Nord Nord Nord E.V., klärte das Missverständnis schnell und sympathisch auf – man ging lachend auseinander, nicht ohne sich zukünftige gegenseitige Hilfestellungen zu versichern. Rick Alber war sich nicht sicher, in weit Verlass auf dieses Freundschaftsangebot war, aber er war sich zumindest sicher, dass die jetzige Situation keine Hypothesen über Zuverlässigkeit zuließ und Handlung angesagt war. Kaum abends in seiner Baumstube angekommen, setzte er sich an seinen Laptop und verfasste also eine e-mail an den Bekannten aus dem Netz.

…und sein Eindruck von dem virtuellen Bekannten sollte sich vorerst als richtig erweisen, auch wenn Rick Alber ein mulmiges Gefühl nicht loswerden wollte. Es wurden noch einige e-mails gewechselt und Telefonate geführt, doch bereits zwei Tage später fuhr ein riesiger Truck vor, der eine Mischung aus Trekkingmobil und Funkwagen darstellte. Thur Hrimsen hatte den gesamten Vereinsvorstand mitgebracht und als diese baumlangen Kerle, die allesamt aussahen wie eine ungelungene Mischung aus Golem und Frankensteins Monster Rick Alber aus ihren blassblauen Augen anglotzten, da war er einen Moment tatsächlich verunsichert, ob es der Lage zweckdienlich war, diese Fremden um Hilfe zu bieten. Aber da sich die Situation nicht noch weiter verschlimmern konnte und nun eh nichts mehr zu ändern war, bat er die Hünen in seine Baumhütte. In einer Lagebesprechung waren sich alle einig darin, dass Loki den Menschen mit dem Spiegel ihre eigenen Schatten präsentiert hatte. Und da die Wette für die Menschen verloren war, würden sie nun von der Dunkelheit ihrer verdrängten Schatten verschlungenen. "Sie sind so gut wie tod", jammerte Rick Alber. Das Gejammer des Gnoms interessierte die Eisriesen nicht, sie bewaffneten sich mit Eispickeln und allerlei seltsamen Gerätschaften, um dann als Zerrbild übergroßer Holzfäller entschlossen in den Wald zu stapfen. Sie brauchten nicht lange, die Menschen einzusammeln. Eingefallen, ausgemergelt, mit toten von tiefen, schwarzen Augenringen umgebenen Augen ähnelten sie nur Hüllen und Thur Hrimsen bestätigte Rick Alber den fürchterlichen Verdacht, dass sie auch tatsächlich nicht mehr als ein Schatten ihrer selbst seien. Verächtlich trat er in in die welken Fleischhüllen und dröhnte mit seiner tiefen Bassstimme, die Menschen seien noch nie mehr gewesen. Einzig der Atem der Götter haben ihnen Geist und Seele verschenkt. Doch jenen Geist hätten sie verraten, als sie sich in ihrer Überheblichkeit der eigenen Dunkelheit schenkten, jenem Satan, den es nie in den Hallen der Götter gab und der doch nur im inneren der Menschen wohnt. "Aber so geht das nicht, Ihr müsst etwas tuen", winselte der Zwerg, "wenn die Menschen sterben, dann sterben ihre Träume und mit den Träumen auch mein Volk." Und, um dem Handlungsbedarf Nachdruck zu verleihen, fügte er inbrünstig hinzu "Und IHR".

Thur Hrimsen und seine Männer brachen in schallendes Gelächter aus. "Nein, mein Freund" wandte sich der Vorsitzende Eisriesen Nord Nord Nord e.V. an den Gnom:"Euer Volk stirbt, aber wir kommen aus der Zeit vor der Zeit – und die Existenz des Menschen und seine Wahrnehmung mag daran nichts richten". Doch Thur Hrimsen war ein Eisriese wie aus dem Buche. Die Götter waren nicht gerade seine besten Freunde, zu oft war er von Loki beim Poker über den Tisch gezogen worden und auch Thor hatte er diese Geschichte zu Samhain nicht vergessen, als jener mit seinem Hammer das Vereinshaus kurz und klein geschlagen hatte. Er wühlte sich mit beiden Händen in Bart und Haaren, kratzte sich an seinem dicken Bauch und schmiedete einen Plan. …verwundert beobachtete Rick Alber wie die baumlangen Kerle die Menschen in einer langen Reihe sorgfältig nebeneinander legten. Ganz am Anfang der Reihe stand Thur Hrimsen, nahm noch einen tiefen Schluck Jim Beam, um sich dann ächzend niederzubeugen und dem ersten Menschen einen Kuss auf die Stirn zu drücken. Und so fuhr er fort, von Mensch zu Mensch. Als schließlich fertig geworden war, stemmte er zufrieden seine Fäuste in die Seiten und klatschte in seine übergroßen Hände. Wie auf einen Schlag war ein gewaltiges Klirren zu vernehmen, ja ein Splittern, so, als ob Glas zerspränge. Ängstlich drückte sich Rick Alber am Rande des Geschehens und fragte zitternd einen der großen Kerle, was denn da um der Götter Willen nur geschehe. Mirko Bergel, ein besonders übel ausschauender Bursche, wandte sich dem Winzling zu verkündete ihm, dass Thur den Menschen gerade seinen Atem eingehaucht habe. Jenen eisigen Odem, der selbst den letzten Schatten erfrieren ließe. "Ja und… ja aber…. aber werden sie denn nun wieder zu Leben erwachen ?" stotterte der Zwerg. "Natürlich werden sie wieder zu Leben erwachen" bestätigte Thur Hrimsen. Doch er verriet dem kleinen Mann nicht, dass nicht nur ihre Schatten, sondern auch alle ihre Gefühle abgestorben waren, sie sich kaum erinnern können und zukünftig den falschen Gott nämlich Loki anbeten würden.

Und die Moral von der Geschicht? Eisriesen küsst man nicht. Naja, man sollte halt keine deals mit Göttern, Halbgöttern oder Riesen machen. Ihre Moral ist doch eine sehr eigenwillige, insofern man da überhaupt von Moral sprechen kann. Ein Zwerg müsste es eigentlich besser wissen. Es ist zum Mäusemelken. Nein, es ist nicht nur zum Mäusemelken, es ist wirklich tragisch. Aber immerhin wisst Ihr jetzt, warum die Menschen zu keinen Gefühlen mehr imstande sind und ihre Götter verloren. Man sollte seine Schatten nicht verdrängen und die Götter nicht verleugnen. Nein, das sollte man wirklich nicht tuen. Sieht man ja, wohin das führt.

© Falkin/ KaosKobra – 09.09.2008
www.asatruart.de/ & vingolf.twoday.net

Die grausigste Website der Woche: schuhpaket.com
wahrnehmung

Bild von schoschie
An dieser Website ist so viel schlimm, dass ich ehrlich gesagt vor einer Kritik zurückschrecke. Da ist einfach nichts mehr zu retten.

Schon die »Eingangsseite« ließ Schreckliches erwarten, aber auf das, was dann kommt, ist man dennoch nicht vorbereitet.

Das da im rechten Frame im unteren Screenshot sind übrigens die einzelnen Schuhmarken, jede einzeln als hübscher kleiner Grafik-Button gerendert.

Ein Blick in den Quellcode offenbart Abgründe:

<meta name="GENERATOR" content="Microsoft FrontPage 4.0">

Wie es sich für solche Machwerke gehört, werden die Seiten mit Active Server Pages erzeugt (erkennbar an der Endung .asp), einem weiteren Micro$ oft-Produkt. Vielleicht ist es nur meine Wahrnehmung, aber sind MS-Produkte ein Brunnen und Quell der Häßlichkeit?

www.schuhpaket.com/

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Mediale und nonmediale Wahrnehmungen und Einstellungen von Journalisten zu muslimischen Menschen. Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Band 4

25.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

Journalisten prägen mit ihrer Berichterstattung indirekt ganz entscheidend das öffentliche Bild vom Islam und seinen Glaubensanhängern. Selbst wenn sie grossen Wert auf Neutralität legen, bleibt eine subjektive Wahrnehmung. Der gegenseitige Umgang mit Muslimen hat grossen Einfluss darauf. Myriam Reimer hinterfragt deshalb, wie Journalisten mit Muslimen im Rahmen ihrer Arbeit kommunizieren. Wie nehmen auch Journalisten selbst die zwischenmenschliche Begegnung und die mediale Darstellung von Muslimen in den deutschen Massenmedien wahr? Kann bewusstes mediales Handeln die Integration von Muslimen fördern? Die Autorin bricht die Komplexität des medialen Kommunikations- und Wahrnehmungsprozesses von Journalisten zu Menschen muslimischen Glaubens auf und unterzieht potenzielle Integrationsstrategien einem Eignungstest. Anhand einer Stichprobe von knapp 700 Journalistenfragebögen werden Aspekte der Massenkommunikation, Integration und Migration untersucht. Auf subjektbezogener Ebene erscheinen Muslime als Repräsentanten, die in Gestalt von Journalisten, Redakteuren, Kameraleuten in den Medien tätig sind. Lassen sich Unterschiede im Miteinander von journalistisch tätigen Muslimen und Nicht-Muslimen ausmachen? Nimmt die Religion im beruflichen Kontext eine möglicherweise spezifische Rolle ein? Auf objektbezogener Ebene befasst sich die Untersuchung der Autorin mit möglichen Vorurteilen, Verzerrungen oder Klischees, mit denen Muslime in der Berichterstattung präsentiert werden. Auf beiden Ebenen decken die Forschungsergebnisse noch deutlich unausgeschöpfte Potenziale für eine bessere Integration auf.

Preis: 24.90 EUR

Mediale und nonmediale Wahrnehmungen und Einstellungen von Journalisten zu muslimischen Menschen. Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Band 4 kaufen bei buch.de – Bücher

Kategorie: Buch (dtsch.) > Hardcover/Softcover/Karte > Sonstiges

Artikelnummer: 21460730
Keywords: Journalismus – Journalist | Islam / Gesellschaft | Medientheorie | Islam / Muslim | Medienwissenschaft | Journalist ( Journalismus ) | Publizistik / Journalismus | Moslem | Muslim
Manufacturer: Tectum Verlag
EAN: 9783828899261

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Das 3 Auge & Intuition Teil 2 Helmut von Kritzinger

23.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

www.aeon.at – Die Gesetzmässigkeiten aussersinnlicher Wahrnehmungen werden in praktischen Übungen bei vollem Bewusstsein ohne Trance oder Hypnose erklärt und demonstriert. Jeder Mensch besitzt von Natur aus hellsichtige Fähigkeiten, die nur wieder “erinnert” werden, es hat also nichts mit Karma zu tun, sich auf die eigenen, göttlich angelegten Fähigkeiten zu berufen. Besuchen Sie das Seminar von Helmut von Kritzinger in Zürich, Wien oder München, Infos unter: www.aeon.at oder www.aeon-akademie.ch
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BUCH – Kunst, Geschichte, Wahrnehmung

22.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

Populärste wahrnehmung eBay Auktionen:

Die Wahrnehmung des Dichters - Charles Simic - NEU & K
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Phänomenologie der Wahrnehmung - Merleau-Ponty Maurice
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Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter

20.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

In den Schulen steigt die Zahl der Schüler, die trotz ausreichender Intelligenz Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten sowie Rechenschwäche zeigen. Als Ursache dafür werden immer häufiger Wahrnehmungsstörungen diagnostiziert. Systematisch und zugleich gut lesbar stellt das Buch das menschliche Wahrnehmungssystem dar, beschreibt die verschiedenen Wahrnehmungsstörungen und stellt sie in den Zusammenhang mit Schulleistungsstörungen und kindlicher Entwicklung. Erläutert werden darüber hinaus Diagnostik, therapeutische Ansätze, aber auch unterrichtsbezogene Fördermassnahmen.

Preis: 18.00 EUR

Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter kaufen bei buch.de – Bücher

Kategorie: Buch (dtsch.) > Hardcover/Softcover/Karte > Didaktik. Methodik, Schulpädagogik

Artikelnummer: 11470576
Keywords: Didaktik | Didaktik / Fachdidaktik | Wahrnehmung | Fachdidaktik | Schulpädagogik | Methodik | Didaktik/Methodik/Schulpädagogik/Fachdidaktik
Manufacturer: Kohlhammer
EAN: 9783170190849

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Augenblicke des Erwachens. Wahrnehmungen auf dem Weg in die Liebe. – Reinhard Lier

18.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

Preis: 0.99 EUR

Augenblicke des Erwachens. Wahrnehmungen auf dem Weg in die Liebe. – Reinhard Lier kaufen bei trade-a-game buecher Rebuy

Kategorie: Bücher

Artikelnummer: 2026916
EAN: 9783929240023

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#SocialMedia Wahrnehmung und Nutzung sozialer Medien unter europäischen #Journalisten- #Cision Studie! http://t.co/ZnLfWjhx

12.10.2011 Gespeichert in Wahrnehmung | Keine Kommentare »

#SocialMedia Wahrnehmung und Nutzung sozialer Medien unter europäischen #Journalisten- #Cision Studie! http://t.co/ZnLfWjhxvon AustriaSEOinfo (Andreas Prokop)

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